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Straßentiere vor dem
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Datçadogs |
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1995 verbrachten der Vorsitzende des deutschen Tierschutzbundes Niedersachsen und der Schatzmeister des Gifhorner Tierschutzvereins ihren ersten Urlaub in Datca. In den folgenden Jahren kamen sie wieder und lernten auch die Schattenseiten des Städtchens kennen: Sie erfuhren, dass die Gemeindeveraltung herrenlose Straßentiere vergiftete – und dies schon seit Jahren, in der Regel vor dem Beginn der Tourismus-Saison. |
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| fognin.htm | |
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Die beiden Tierschützer beschlossen, den städtischen Bauhof zu besuchen, um sich die Unterbringungsanlage der Gemeinde für herrenlose Straßentiere anzuschauen. Es bot sich ein Bild des Jammers. Gespräche mit dem Bürgermeister machten klar, dass eine tiergerechte Unterbringung und Versorgung aus finanziellen Gründen auch in Zukunft nicht zu erwarten war. |
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Eine erste private Initiative zur Rettung und Versorgung der Straßentiere ging von Yolande Aydemir Delacuisine aus, die damals noch einfaches Mitglied im Verein Dacev war und zu dessen Präsidentin sie später gewählt wurde. Sie fing Straßenhunde ein und ließ sie von Tierarzt Hakki Kafali kastrieren, damit sie sich nicht weiter vermehren konnten und damit das Hauptargument der Gemeinde für die Vergiftungsaktionen beseitigt würde. |
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Einige in Datca lebende Europäer schlossen sich ihr an, wurden ebenfalls Mitglied im Verein und unterstützten ihn nach der Wahl von Yola zur Präsidentin durch großzügige Spenden und private Aktivitäten beim Kauf eines Grundstücks in der Nähe von Hizirsah. Inzwischen wurde das Gelände – unterstützt auch von Tierfreunden, die nicht Mitglieder von Dacev sind – in verschiedene Plätze aufgeteilt und eingezäunt. Die hier lebenden herrenlosen kranken oder frisch kastrierten Tiere werden von Freiwilligen versorgt. Allein die Zahl der seit dem Beginn der Aktivitäten von Datcadogs kastrierten Tiere hat inzwischen die Tausend überschritten. |
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Ein Tierheim aus zwei Gebäuden befindet sich zur Zeit im Rohbau. Es gäbe sogar Platz für einen künftigen Tierpfleger. Datcas Bürgermeister hat zugesagt, den Ausbau der Dächer und den Verputz zu finanzieren. Die Gemeinde will auch den Tierpfleger zur Verfügung stellen. |
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Zur Zeit werden 50 Prozent der Kosten für die Kastration der Tiere von der Gemeinde getragen. Die andere Hälfte und die Kosten für ihre Versorgung werden durch private Spenden aufgebracht. Geld brauchen die Tierfreunde im Verein Dacev aber auch noch für Fenster und Türen des Tierheims. Dabei hoffen sie, wie Heinz Ehrmann sagt, auf die Hilfe der lokalen fensterproduzierenden Firmen. |
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Tierfreunde, die Datcadogs tatkräftig unterstützen oder Informationen haben wollen, können sich bei Evelyn und Heinz Ehrmann melden. Telefon: 0090 252 712 4413 oder 0536 762 2986. e-mail-Adresse: ehrheinz@hotmail.com |
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| Datcadogs braucht dringend Spenden. | |
| Aus Deutschland | über die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, Kontonummer 073 000 960, BLZ 269 513 11 |
| Aus der Türkei | über die Ziraat Bankasi Datca Subesi,
Kontonummer 0432 30440 747 9 oder die Is Bankasi Datca Subesi Kontonummer 3660 30000 157 632 |